Sie möchten die Arbeit des Verein für Gefährdetenhilfe für wohnungslose und bedürftige Menschen unterstützen und eine Patenschaft übernehmen?

Der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG) unterstützt Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in Bonn. Zu diesem Personenkreis zählen wohnungslose Menschen, Erwerbslose, Haftentlassene, Suchtkranke und Kinder suchtmittelabhängiger Eltern.

Zur Unterstützung der Arbeit im Kontaktcafé möchte die Initiative „Zosamme stonn – vun Hätze“ in Kooperation mit dem Verein für Gefährdetenhilfe ab dem 01.05.2020 die Patenschaft „Küchengroschen – art edition“ anbieten.

Mit drei Euro im Monat (36,- Euro im Jahr) können Sie die Küche bzw. den Mahlzeitdienst im VFG Betreuungszentrum Quantiusstraße nachhaltig unterstützen. Die Küche bildet gemeinsam mit dem Kontaktcafé ein wichtiges Hilfeangebot im VFG Betreuungszentrum. Im Kontaktcafé können sich Menschen treffen und weiterführende Hilfen in Anspruch nehmen. Täglich versorgt der VFG hier über 120 obdachlose Menschen mit einem Mittagessen sowie Kaffee und Backwaren.

Küchengroschen – art edition

Als kleines Dankeschön erhalten alle Unterstützer eine exklusiv für die Aktion „Küchengroschen – art edition“ gestaltete Urkunde in erster, limitierter Auflage von 200 Exemplaren.

Die Urkunde der ersten 200 Exemplare wurde von dem Bonner Maler Jan Künster gestaltet und zeigt passend zum Thema einen seiner bekannten Küchenclowns. Auf hochwertigem Papier gedruckt ein Sammlerstück.

In weiteren Auflagen folgen Bilder namhafter Persönlichkeiten. Der Beginn einer schönen Sammlung.

Auch Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan unterstützt das Projekt.

Weitere Informationen zum „Küchengroschen“:

„Küchengroschen“

c/o Hans-Joachim Fandel

Schützeiche 38

53757 Sankt Augustin

Mobil +49 172 2509571 – Mail: zosammestonn@web.de

oder beim Verein für Gefährdetenhilfe e.V./

VFG gemeinnützige Betriebs-GmbH

Susanne Fredebeul

Am Dickobskreuz 6

53121 Bonn

Tel: 0228/ 98576-28 – Mail: Susanne.Fredebeul@vfg-bonn.de

Antrag Küchengroschen – art edition

Einzugsermächtigung

Seit März 2020 hat Herr Dr. med. Stefan Milenkov, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Zusatzbezeichnung Suchtmedizinische Grundversorgung, die ärztliche Leitung der VFG Adaption und Nachsorgeeinrichtung AUSWEG in der Kaiserstraße übernommen. Er ist seit über 20 Jahren als Arzt tätig und arbeitete zuletzt  als Chefarzt in einer Klinik für Forensische Psychiatrie.

Herr Dr. Milenkov freut sich auf die Zusammenarbeit und insbesondere auf die neuen  Perspektiven, die die Adaptionseinrichtung den Rehabilitanden eröffnen kann.

 

 

Text von Lutz Schorn (Vorsitzender der Jägerschaft Bonn)

Zu einem guten Projekt gehören immer drei Beteiligte: ein Ideengeber, jemand, der das Projekt umsetzt und am Wichtigsten: der/die Unterstützer/Spender(in).

In diesem Falle kam die Idee vom Landesjagdverband NRW: alle sind derzeit von Corona mehr oder weniger stark betroffen, aber im Besonderen sind es die Bedürftigen am Rande der Gesellschaft, oft ohne familiäre Unterstützung und die nötigen Annehmlichkeiten, um einen verordneten Isolationszustand gut zu überstehen.

Diese Idee fand bei dem Vorsitzenden der Jägerschaft Bonn, Lutz Schorn, deshalb gleich offene Ohren und es ging nahtlos an die Umsetzung. Gleich beim ersten Telefonat mit einem Jagdfreund hatte er dann schon „Waidmannsheil“:

Marco Alfter, Geschäftsführer der Dr. Hans Riegel Stiftung, stand als Privatperson direkt Gewehr bei Fuß und sagte seine Mithilfe zu. „Überrascht und hoch erfreut waren wir im Vorstand dann nochmal, als Marco nach einem eigens eingerichteten Jagdwochenende in seinem Revier gleich mit vier Wildschweinen anrückte, die er allesamt für die gute Aktion spendete“, so Schorn.

Da man diese Wildstücke dann nicht „roh“ weitergeben wollte, suchte man nach einem qualifizierten Metzger und auch hier hätte man es nicht besser antreffen können: Achim Reske, seines Zeichens Jäger und Inhaber eines renommierten Wildverarbeitungsbetriebs in Roisdorf, sicherte seine uneingeschränkte Mithilfe zu. Seine soziale Ader bewirkte schließlich, dass alle Sauen fachgerecht zerlegt, verarbeitet und veredelt wurden. Das Ergebnis waren ca. 150 fertige Dosen mit köstlichem Wildgulasch/Schaschlik sowie Wildbolognese, die in seinem Betrieb stets reißenden Absatz finden, denn Wild ist ernährungsphysiologisch ein hochwertiges, regionales Lebensmittel mit Bioqualität und einem Tierwohllabel, das noch erfunden werden müsste. Er spendete dabei sowohl Arbeitszeit als auch Material, so dass alles in allem nun ein „Produkt“ im Wert von insgesamt über 1.000,- Euro zur Spende bereit stand.

Damit die Spende auch da ankommt, wo man sicher sein kann, dass Bedürftigen geholfen wird, entschloss man sich, den VFG mit der Weitergabe zu betrauen. Der Verein für Gefährdetenhilfe unterstützt Menschen, die hilfebedürftig sind und aufgrund Ihrer Stellung am Rande der Gesellschaft oft aus dem sozialen Netz fallen.

 

Wie lange hält ein Paar Schuhe bei einem obdachlosen Menschen?
Ein Jahr? Ein halbes Jahr? Drei Monate?

Die wunderbare Anne aus der Ambulanten Pflege beim VFG berichtet, dass es manchmal nur wenige Wochen sind.
„Die Menschen haben Ihre Schuhe zeitweise Tag und Nacht an, laufen zum Teil täglich große Stecken und das hält ein normales Paar Schuhe in der Regel nicht lange aus“, so Anne.
Hinzu kommt, dass für erkrankte Füße durch Polsterungen und Verbände oft zwei bis drei Nummern größer benötigt werden und Schuhe dadurch ausgeleihert werden und nicht mehr richtig passen.

Obdachlose, wohnungslose und bedürftige Menschen der Zielgruppe haben in der VFG Kleiderkammer die Möglichkeit, neue frische Kleidung zu erhalten. Auch gespendete Schuhe werden ausgegeben.
Dank des Corona-Sonderspendentopf der Aktion Weihnachtslicht des General-Anzeigers und der Deichmann-Stiftung konnten aktuell einige Schuhpaare angeschafft werden. Das ist eine tolle Aktion!
Zur Zeit sind daher genügend Schuhe in der Kleiderkammer vorhanden.
Nur Sondergrößen in Größe 48/49 sind nach wie vor rar. Hier können wir immer Paare gebrauchen.

Angelika Engel vom Vorstand des GA-Weihnachtslichts ließ es sich nicht nehmen, persönlich beim ersten „Einkauf“ dabei zu sein.
Wir danken dem GA-Weihnachtslicht und der Deichmann-Stiftung sehr für diese Spende!