All posts by Micha Eichhorn

„Sterne- und Gerneköche“ – Ein Kochbuch, das Gutes tut

Mit großer Freude präsentieren wir das Benefiz-Kochbuch „Sterne- und Gerneköche“! Dieses besondere Buch vereint erstklassige Rezepte von Sterneköchen und engagierten Hobbyköchen – und hilft gleichzeitig Menschen in Not. Der gesamte Erlös fließt in die Hilfeangebote des VFG Bonn.


Gemeinsam helfen: Das VFG Kontaktcafé

Mit dem Kauf dieses Kochbuchs unterstützen Sie unter anderem das VFG Kontaktcafé, eine wichtige Anlaufstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in Bonn. Hier erhalten Menschen nicht nur ein warmes Mittagessen, sondern auch Zugang zu essenziellen Hilfsangeboten wie einer medizinischen Ambulanz, einer Kleiderkammer, Beratung und Pflege. Für viele ist das Kontaktcafé somit nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern meist auch ein erster Einstieg in weiterführende Hilfeangebote.


Ein Projekt mit Herz

Das Kochbuch wurde herausgegeben vom Grill und Chill Master Hans-Joachim Fandel, als Teil der Initiative „Zosamme stonn – vun Hätze“. Seit 2019 organisiert diese Initiative neben vielfältiger Spendenaktionen u.a. mit Unterstützung des Kleiner Senat e.V. das Martinsgans-Essen „Mantel teilen“ sowie den „Küchengroschen“ und „50 Bausteine für ein Zuhause“.


Hier können Sie das Kochbuch kaufen

  • CassiusGarten – Maximilianstr. 28d, 53111 Bonn
  • Konditorei Kleimann – Rheingasse 16-18, 53113 Bonn
  • La Loca – Clemens-August-Str. 24-26, 53115 Bonn
  • Parkrestaurant RheinAue – Ludwig-Erhard-Allee 20, 53175 Bonn
  • Sündikat HQ Beratungsgesellschaft mbH – Friedrichstraße 53, 53111 Bonn
  • VFG KFZ-Werkstatt – Am Dickobskreuz 4a, 53121 Bonn


Online-Bestellung

Das Kochbuch kann auch bequem über unser Bestellformular erworben werden:

Mit Ihrem Kauf helfen Sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung – und viel Freude beim Kochen!

Ausstellung „„verfolgt und vergessen“ im Düsseldorfer Landtag

In Kooperation mit der Gedenkstätte Bonn: Wir freuen uns, die Ausstellung „Verfolgt und Vergessen – Soziale Randgruppen in Bonn während der NS-Zeit“ am 20. Februar 2025 im Düsseldorfer Landtag präsentieren zu dürfen. Ministerin Josefine Paul, Minister Karl-Josef Laumann, Minister Benjamin Limbach, Landtags Vizepräsidentin Berivan Aymaz und weitere Landtagsabgeordnete besuchten die Ausstellung und betonten die Bedeutung des Themas.

Die Ausstellung widmet sich der Erinnerung an die Bonner Bürger und Bürgerinnen, die während der NS-Zeit als „Asoziale“ großes Leid ertragen mussten. In einer Zeit, geprägt von der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus, wurden Menschen, die in schwierigen Lebensumständen lebten, wie Obdachlose, sowie jene, die von der gesellschaftlichen Norm abwichen, diskriminiert, verfolgt, zwangssterilisiert und ermordet.

Ziel der Ausstellung ist es, ausgewählte Personen vorzustellen, die in Bonn als „Asoziale“ verfolgt wurden und zu den sozialen Randgruppen gehörten. Diese Menschen waren den Polizei- oder Wohlfahrtsbehörden bereits bekannt und wurden aufgrund eines als „gemeinschaftsfremd“ bezeichneten Verhaltens verfolgt.

Verleih der Ausstellung: „Verfolgt und Vergessen – Soziale Randgruppen in Bonn während der NS-Zeit“

Dies Ausstellung umfasst 13 RollUps (Format 85x200cm), die das Schicksal einzelner Menschen der verfolgter Gruppen in Bonn beleuchten.

Verleihzeitraum: bis zu vier Wochen, nach Absprache länger

Ideal für Bildungseinrichtungen, kulturelle Institutionen, Krankenhäuser etc.

Sie haben Interesse und möchten die Ausstellung in Ihren Räumlichkeiten zeigen? Sprechen Sie uns gern an.

Verein für Gefährdetenhilfe
Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@vfg-bonn.de
Telefon: 0228 – 9857645

Bundesdrogenbeauftragter Burkhard Blienert besucht das VFG Betreuungszentrum


Am Dienstag, 21. Januar 2025, besuchte der Bundesdrogenbeauftragte Burkhard Blienert gemeinsam mit Bernhard von Grünberg das VFG Betreuungszentrum und lernte die vielfältigen, niederschwelligen Angebote des Zentrums kennen, darunter die Substitutionsbehandlung, den Drogenkonsumraum, die medizinische Ambulanz sowie weitere Unterstützungsangebote für suchtmittelabhängige Menschen.

„Es ist uns eine große Ehre, Herrn Blienert bei uns willkommen zu heißen“, betont VFG Geschäftsführerin Nelly Grunwald. „Sein Besuch unterstreicht die Wichtigkeit unserer Arbeit und die Dringlichkeit, suchtmittelabhängigen Menschen umfassende Hilfsangebote bereitzustellen. Wir möchten ihm die aktuellen Herausforderungen in diesen Bereichen aufzeigen und den notwendigen Handlungsbedarf verdeutlichen.“

Burkhard Blienert vor dem Gespräch: „Hilfe lohnt sich immer; Hilfe ist immer möglich. Der Verein für Gefährdetenhilfe zeigt mit seinem umfassenden und wirkungsvollen Behandlungsangebot und dem engagierten Netzwerk, wie moderne Suchthilfe funktioniert. Es wird auch bei meinem Gespräch in Bonn darum gehen, dass es niemandem hilft, wenn Suchtkranke ausgegrenzt werden, einfach nur, weil die Themen unerwünscht sind. Die Probleme sind da und werden auch durch Wegschauen nicht kleiner, das Gegenteil ist der Fall. Wir stehen heute vor enormen Herausforderungen durch immer neue und potentere Drogen und einen zunehmenden Mischkonsum. Deshalb müssen wir die gute Suchthilfelandschaft und Einrichtungen wie die in Bonn dauerhaft und verlässlich sichern; dabei sind alle Akteure von Bund bis Länder gefragt. Deswegen ist mir das Gespräch wichtig, sowohl mit engagierten Kolleginnen und Kollegen im Suchthilfesystem als auch in der Politik und mit der Zivilgesellschaft,“ erklärt der Bundesdrogenbeauftragte.

Ein besonderer Schwerpunkt des Austauschs lag auf den Herausforderungen im Bereich der Substitutionsbehandlung, der psychosozialen Betreuung (PSB) und des Ambulant Betreuten Wohnens nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG). Diese wurden gemeinsam mit Burkhard Blienert im anschließendem Fachgespräch erörtert.